2. Rennen in der 1. Triathlon-Bundesliga

Nach dem zweiten Platz im ersten Rennen der 1. Triathlon-Bundesliga startet das Damenteam vom TV Bad Orb am kommenden Wochenende bei einem dezentral ausgetragenen Swim & Run gegen die 15 besten Mannschaften aus Deutschland. Dabei haben die Mannschaften eine Schwimmstrecke von 800-Meter zurückzulegen. Nach einer kurzen Pause folgt ein 5 km-Lauf auf einer 400-Meter-Bahn. Die anderen Mannschaften starten zeitgleich an anderen Orten. Die Ergebnisse werden nach dem Wettkampf aus ganz Deutschland von der Deutschen Triathlon Union (DTU) zusammengetragen.

Das Team Bad Orb – Gesund im Spessart hat sich für den Austragungsort Gießen entschieden, um den Radsponsor, der die Damen in dieser Saison mit einem Rennrad ausstattet, einen Besuch am Rennvortrag abzustatten. Das aus neun Damen bestehende Team geht dabei mit einer neuen Aufstellung ins Rennen. Stephanie Weiß, Verena Repp, Dörte Zimmermann und Lisa Gerß werden an der Startlinie im Freibad in Grünberg stehen. Besonders Weiß, die ihr erstes Rennen für das Team aus Orb bestreiten, ist eine Platzierung unter den besten 20 Athletinnen zuzutrauen. Aber auch die starke Schwimmerin Zimmermann, könnte für eine kleine Überraschung sorgen, sofern die sympathische Münchnerin ein starkes Rennen beim Laufen zeigt. Die übrigen fünf Athletinnen (Dana Wagner, Antonia Gardeike, Lea Brand, Laura Jansen, Lisa Heinrichs), die nicht für das Bundesligarennen aufgestellt sind, absolvieren den gleichen Wettkampf, aber zeitlich versetzt. Auf der Schwimmstrecke starten nacheinander immer nur zwei Athletinnen, die per Video aufgenommen werden müssen. Das Videomaterial wird anschließend an die DTU samt Zeit gesendet. Auch der Lauf muss per GPS aufgezeichnet werden. Die DTU erstellt daraus am Sonntagabend die Geamtergebnisliste, berichtet der Sportliche Leiter Adi Kohr.

„Wir fiebern dem Wettkampf wirklich entgegen. Für uns ist es wirklich eine große Motivation, dass uns die uns die DTU trotz Corona-Auflagen die Möglichkeit einräumt, gegen die besten deutschen Mannschaften im Wettstreit anzutreten, wenn auch mit räumlichen Abstand. Wen wir es am Ende des Tages unter die besten zehn Mannschaften schaffen, wäre das für uns ein großer Erfolg“, berichtet Weiß.

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