Team Bad Orb verliert Tabellenführung

Die Triathletinnen aus Bad Orb sind auch nach vier von fünf Wettkämpfen nicht müde und gestalten das Rennen um den Meistertitel in der 2. Bundesliga spannend. Durch einen dritten Platz beim Rennen in Viernheim gaben die Damen zwar die Führung an den Tagessieger Schongau ab, bleiben aber punktgleich und haben am kommenden Wochenende alle Chancen den Meistertitel nach Bad Orb zu holen. „Wir wollen jetzt die Meisterschaft in Baunatal einfahren. Obwohl uns das Team aus Schongau mit 1:45 Minuten Vorsprung in Viernheim noch eine Lehrstunde in Fahrtechnik und Aerodynamik auf dem Rad gegeben hat, werden wir nächste Woche zurückschlagen und uns den Titel sichern“, gibt sich Laura Jansen hoffnungsvoll.

„Wir sind die 40 Kurven auf der 20 km langen Radstrecke zu verhalten gefahren, was uns am Ende zwei Minuten Rückstand auf dem Rad eingebracht hat. Weiterhin waren wir zu wenig in einer guten aerodynamischen Haltung unterwegs“, bilanziert Jansen das Rennen ihres Teams. 

Die im Vorfeld geplante Teamtaktik ging voll auf. Beim Schwimmen blieb das Team durch Führungsschwimmerin Lisa Gerß zusammen. Verena Repp konnte im Wasser und auf dem Rad ohne Probleme folgen und war hinterher heilfroh, „das Rennen nicht vermasselt zu haben“.

Dana Wagner fuhr auf der Radstrecke wie geplant lange Zeit an der Spitze und pedalierte bis zur totalen Erschöpfung. Trotz des Kraftakts bog das Team nur auf Platz fünf in die Wechselzone ein.

Nach dem Wechsel schlugen die Orber Triathletinnen dann ein so hohes Tempo an, dass Wagner erst gar nicht in die Versuchung kam, mitzulaufen. Auf den vier Runden durch das Viernheimer Stadion und den angrenzenden Wald legten die Damen dann richtig los und offerierten den Zuschauern eine beindruckende Aufholjagdt. Dabei rannten Gerß, Jansen und Repp in 18:45 Minuten in Tagesbestzeit über die fünf Kilometer Laufstrecke. Die Damen vom SV Würzburg sicherten sich mit 23 Sekunden Vorsprung den zweiten Platz vor den heranstürmenden Bad Orberinnen.

Gerß war nach dem Zieleinlauf froh über den Wettkampfverlauf: „Zum Glück haben wir heute richtig viele Fehler auf der Radstrecke gemacht – das gibt uns die Möglichkeit, nächste Woche das perfekte Rennen zu zeigen. Das brauchen wir auch für den Titel. Trotz der vielen Fehler und dem großen Zeitverlust haben wir das Podium erreicht“.  Repp ergänzte zuversichtlich: „Vor dem letzten Rennen, dem Team aus Schongau ein wenig Hoffnung zu geben, ist gar nicht schlecht. Im Stile einer 1500-Meterläuferin, die sich über ihre Spurtfähigkeiten auf den letzten 200 Meter bewusst ist, wollen und werden wir kämpfen am kommenden Wochenende und Schongau schlagen – wir wollen ganz oben stehen.“

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