Besuch der ev. Kirchengemeinde

Vor einigen Jahren besuchten die TV-Senioren die katholischen Kirchengemeinde in Bad Orb. Also war es nur naheliegend auch einmal die evangelische Kirchengemeinde zu besuchen.

Pfarrer Günter Kaltschnee und der Seniorenobmann Wilfried Herold konnten eine sehr große Anzahl Senioren in der Kirche begrüßen, die in den Kirchenbänken Platz genommen hatten, um den Ausführungen des Pfarrers zu folgen. Dieser ging zunächst auf eine Besonderheit des Namens Martin ein, der in Bad Orb die beiden Kirchen und die Stadt verbindet. Martin Luther ist nicht nur Namensgeber der evangelischen Kirche; St. Martin ist Schutzpatron der Stadt und die katholische Pfarrkirche ist nach ihm benannt. Die Ursache ist darin begründet, dass Luther am Martinstag geboren wurde, deshalb die Namensgebung. Dann informierte Pfarrer Kaltschnee über den Bau und Ausbau der Kirche. Zur Einweihung erhielt die Kirchengemeinde eine handsignierte Bibel von Kaiserin Viktoria, welche im Heimatmuseum aufbewahrt wird. Im Gegensatz zu prunkvollen Barock- und Rokoko-Kirchen, beispielsweise in Bayern, zeichnet sich die evangelische Kirche durch Bescheidenheit aus. Mittelpunkt sind das Holzkruzifix auf dem Altar und direkt dahinter das Buntfenster des auferstandenen Christus. Kurz ging Pfarrer Kaltschnee auch auf die Ökumene in Bad Orb ein. Es folgten noch Informationen über die Entwicklung der Pfarrgemeinde und sonstiger Aktivitäten der Kirchengemeinde u.a. über die „Gebenden Hände“, wo wöchentlich über 200 Bedürftige (davon rund 50 Kinder) Unterstützung erhalten. Auf Wunsch aus dem Seniorenkreis wurde noch das „Vater unser“ gebetet und es wurden zwei Strophen von „Großer Gott, wir loben dich“ gesungen.

Dann ging es über zum „weltlichen Teil“ des Nachmittags: Mit leckerem gesponsertem Kuchen der Konditorei Kowalski und frisch gebrühtem Kaffee von Uschi Herold war ausreichend Gelegenheit sich über „Gott und die Welt“ zu unterhalten. Wie immer durften Kommentare der Senioren nicht fehlen: Schöner Nachmittag, der Pfarrer hat das sehr gut gemacht, die Idee mit dem Kirchenkaffee wurde ebenfalls positiv bewertet. Den Erlös aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf haben die Senioren für die gebenden Hände gespendet.

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